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Corona im 7-Jahres-Vergleich: Von der Übersterblichkeit zur Untersterblichkeit

 

Die Zahlen belegen es Woche für Woche unmissverständlich: In der Schweiz sterben in diesem Jahr deutlich weniger Menschen als im langjährigen Durchschnitt, es gibt im Ergebnis im 7-Jahres-Vergleich eine deutliche Untersterblichkeit. Nach der kurzen, von Oktober 2020 bis Januar 2021 (Wochen 43 bis 52 und Wochen 1 bis 4) dauernden Übersterblichkeit haben sich die absoluten Todesfallzahlen im Jahr für Jahr normalen Bereich eingependelt. Kurz: Es gibt bei Lichte betrachtet keinen Grund die einschränkenden Corona-Massnahmen beizubehalten statt endlich zur Normalität zurückzukehren.

 

 

Über 10'000 Tote soll Covid-19 und seine Mutanten bis jetzt bei uns gefordert haben. Versuchen wir eine Annäherung mithilfe der Bundesstatistik. In den Wochen 43 bis 52 sind 2020 an, im Zusammenhang mit und ohne Corona 20'385 Menschen gestorben, 13'711 davon waren 80jährig und älter. Vergleicht man die absoluten Todesfälle von 2015 bis 2020 stellt sich heraus, dass auf dem Höhepunkt 2020 die Corona-bedingte Übersterblichkeit in diesem Zeitraum maximal zwischen 7'049 und 7’967 Todesopfer verursacht haben könnte. Was die Altersgruppe 80jährig und älter anbelangt, so beträgt der Anteil der Übersterblichkeit an den Todesfällen im gleichen Zeitraum zwischen maximal 5'454 und 6'277 absoluten Todesfällen.

 

Wie erwähnt, hat sich, gemessen an den Todesfällen, die tödlichste Virus-Phase in den ersten vier Wochen 2021 fortgesetzt. In Zahlen sieht der Vergleich so aus: Zwischen dem 29. Dezember 2020 und dem 25. Januar 2021 sind total 7'029 Menschen an, im Zusammenhang mit oder ohne gestorben, davon 4'705 in der Altersgruppe 80jährig und älter. Im Vergleich der Jahre beträgt die Übersterblichkeit 2021 im erwähnten Zeitraum maximal zwischen 38 und 1'366 absoluten Todesfällen.

 

 

Zusammengezählt sind bis jetzt maximal zwischen 7'087 und 9’333 Todesfälle irgendwie möglicherweise auf Corona zurückzuführen, davon in der Altersgruppe 80jährig und älter zwischen 5'492 und 7'643 Todesfällen.

 

Seit dem 25. Januar 2021 hat der Wind gekehrt: Es ist seit 26 Wochen über alle Altersgruppen hinweg (0-19, 20 bis 39, 40 bis 64, 65 bis 79 sowie 80 und älter) eine den langjährigen Durchschnitt unterbietende Todesfallzahl festzustellen, mithin im Vergleich eine Untersterblichkeit. Anders als wissenschaftlich angenommen, sind jedenfalls die Todesfallzahlen mit Corona nicht explodiert.

 

Der scheidende Taskforce-Chef erklärt die verwegenen, meist zu Makulatur verkommenen Annahmen der wissenschaftlichen Berater des Bundesrates in Interviews mit dem bemerkenswerten Satz: «Wir haben den Faktor Mensch schlicht unterschätzt.»

 

 

Hier der guten Ordnung halber die Vergleichszahlen der absoluten Todesfälle für den Zeitraum 29. Dezember 2020 bis 1. August 2021 für die Jahre 2015 bis 2021, wie sie das Bundesamt für Statistik Woche für Woche erhebt:

 

2021: 38'625 absolute Todesfälle

 

2020: 39’986

 

2019: 39’686

 

2018: 39’365

 

2017: 39’059

 

2016: 37’103

 

2015: 40’896

 

 

 

 Aufgelistet nach Altersgruppen:

 

 

 

0 bis 19 Jahre

 

2021: 252 absolute Todesfälle, 2020: 283; 2019: 258; 2018: 283; 2017: 267; 2016: 273 und 2015: 297.

 

Fazit: Zumindest die mehr oder weniger ähnlichen absoluten Todesfallzahlen der letzten sieben Jahre liefern nach wie vor keine Begründung, diese Altersgruppe ab 12 Jahren jetzt zu impfen.

 

 

 

 20 bis 39 Jahre

 

2021: 426 absolute Todesfälle; 2020: 488; 2019: 451; 2018: 479; 2017: 467; 2016: 492 und 2015: 479.

 

Fazit: 2021 verzeichnet die tiefsten absoluten Todesfallzahlen in dieser Altersgruppe, die ansonsten über die Jahre ziemlich ausgeglichen sind. Geäusserte Befürchtungen, wonach vermehrt Jüngere sich mit ungewissem Ausgang in Spitalpflege begeben müssen, scheinen zumindest was die allfällige Todesfolge betrifft unbegründet.

 

 

 

 40 bis 64 Jahre

 

2021: 4’001 absolute Todesfälle; 2020: 4’129; 2019: 4’060; 2018: 4’271; 2017: 4’152; 2016: 4’159 und 2015: 4'471

 

Fazit: In dieser Altersgruppe gab es in den ersten 30 Wochen des Jahres 2021 deutlich weniger absolute Todesfälle als in allen anderen Jahren seit 2015, obschon sich das Virus seit einiger Zeit stark auf diese Jahrgänge ausbreitet.

 

 

 

 65 bis 79 Jahre

 

2021: 9'955 absolute Todesfälle; 2020: 9’920; 2019: 9'956; 2018: 9'717; 2017: 9’638; 2016: 9’232 und 2015: 10’012.

 

Fazit: Bei den 65- bis 79-Jährigen gibt es (ausgenommen 2016) nach wie vor keine auffälligen grösseren Verschiebungen der absoluten Todesfallzahlen weder zur einen noch zur anderen Seite.

 

 

 

  80 Jahre und älter

 

2021: 23'991 absolute Todesfälle; 2020: 25’166; 2019: 24’964; 2018: 24’615; 2017: 24’535; 2016: 22’947 und 2015: 25’947.

 

Fazit: Seit 26 Wochen sterben in dieser Altersgruppe oft weniger Menschen pro Woche als in dieser Zeitspanne in den Jahren seit 2015, während zuvor von Oktober 2020 bis Anfang Februar 2021 vor allem aussergewöhnlich mehr 80-Jährige und ältere starben.

 

CF