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7-Jahres-Vergleich: Mehr als Untersterblichkeit geht nicht

 

Unter Corona-Bedingungen starben seit 2015 nie so wenig Menschen in der Schweiz wie in diesem Jahr. Trotzdem unterstellt der Bundesrat das Volk weiterhin Zwangsmassnahmen, für Ungeimpfte verschärft er sie gar.  

 

 

Von den Todesfällen über die Ansteckungen und den inzwischen zur Makulatur erklärten Inzidenzwert über noch ansteckendere, gar tödlichere Mutanten bis zum angeblichen Mangel an Intensivbetten, den nur die Durchimpfung stoppen könne: Die Verhältnismässigkeit der Corona-Massnahmen scheint die Verantwortlichen nach anfänglichem Zögern – wieviel Einschränkung seiner Freiheitsrechte nimmt das Volk hin? – heute nicht mehr gross in Frage gestellt.

 

Die absoluten Todesfälle, d.h. alle in der Schweiz registrierten Todesfälle (ohne, mit oder im Zusammenhang mit Corona), geben ein verlässliches Bild davon, wie gross die Todesgefahr ist, die von Corona und seinen Mutanten ausgeht. Hier der guten Ordnung halber die jüngsten vom Bundesamt für Statistik publizierten, von uns seit Jahresbeginn addierten Todesfälle für den Zeitraum 29. Dezember 2020 bis 5. September 2021:

 

2021: 44'819 absolute Todesfälle

 

2020: 46’060

 

2019: 45’567

 

2018: 45’389

 

2017: 44’857

 

2016: 42’800

 

2015: 46’770

 

Fazit: Nichts Neues. Die Untersterblichkeit bei den absoluten Todesfällen hält 2021 an. Sie ist bei den drei Altersgruppen 0 bis 19 Jahre, 20 bis 39 Jahre und 40 bis 64 Jahre besonders ausgeprägt. Gleichzeitig ist in diesen Altersgruppen die Impfquote weiterhin am niedrigsten. Im schweren Grippejahr 2015 gab es bis zu diesem Zeitpunkt knapp 2'000 absolute Todesfälle mehr, die Arztpraxen waren rappelvoll und geimpft wurde auch – aber irgendwelche Zwangsmassnahmen bis hin zur Diskriminierung Ungeimpfter waren nie auch nur ansatzweise ein Thema.

 

Aufgelistet nach Altersgruppen:

 

0 bis 19 Jahre

 

2021: 280 absolute Todesfälle; 2020: 322; 2019: 313; 2018: 319; 2017: 316; 2016: 317 und 2015: 347.

 

Fazit: Für den Zeitraum 29. Dezember 2020 bis 5. September 2021 bisher schweizweit am wenigsten absolute Todesfälle seit 2015, keine Veränderung der Differenzen zwischen den einzelnen Jahren. In der Woche 35 starben in dieser Altersgruppe am wenigsten Kinder und Jugendliche seit 2015.

 

 

 

20 bis 39 Jahre

 

2021: 501 absolute Todesfälle; 2020: 574; 2019: 538; 2018: 551; 2017: 562; 2016: 574 und 2015: 573.

 

Fazit: Für den Zeitraum 29. Dezember 2020 bis 5. September 2021 bisher schweizweit am wenigsten absolute Todesfälle seit 2015, keine Veränderung der Differenzen zwischen den einzelnen Jahren. In der Berichtswoche starben elf Personen, halb viel wie 2015.

 

 

 

40 bis 64 Jahre

 

2021: 4’731 absolute Todesfälle; 2020: 4’817; 2019: 4'732; 2018: 4'988; 2017: 4'846; 2016: 4'871 und 5'188.

 

Fazit: Für den Zeitraum 29. Dezember 2020 bis 5. September 2021 bisher schweizweit am wenigsten absolute Todesfälle seit 2015, keine Veränderungen der Differenzen zwischen den einzelnen Jahren, 2015 gab es bis zu diesem Zeitpunkt 457 absolute Todesfälle mehr als 2021.

 

 

 

65 bis 79 Jahre

 

2021: 11'568 absolute Todesfälle; 2020: 11'438; 2019: 11'453; 2018: 11'329; 2017: 11'084; 2016: 10'635 und 2015: 11'501.

 

Fazit: In dieser Altersgruppe, die eine hohe Impfquote aufweist, starben im Zeitraum 29. Dezember 2020 bis 5. September 2021 mehr Menschen als in den Jahren zuvor, wobei sich die Differenzen verkleinern.  

 

 

 

80 Jahre und älter

 

2021: 27'739 absolute Todesfälle; 2020: 28'909; 2019: 28'531; 2018: 28'202; 2017: 28'049; 2016: 26'403 und 2015: 29'161.

 

Fazit: Mit Ausnahme des Jahres 2015 gab es in dieser Altersgruppe, die die höchste Impfquote aufweist, im Zeitraum 20. Dezember 2020 bis 5. September 2021 nie so wenige absolute Todesfälle seit 2015, man könnte bei den Ältesten von der grössten Untersterblichkeit sprechen, zweifellos ein Erfolg der Impfung.

CF