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7-Jahres-Vergleich: Trotz niedrigster Impfquote 2021 weiter am wenigsten absolute Todesfälle zwischen 0 und 64 Jahren

 

Zumindest was den tödlichen Ausgang anbelangt, haben die drei Altersgruppen 0 – 19, 20 bis 39 und 40 bis 64 unter Corona-Bedingungen mit der bisher niedrigsten Impfquote keine allzu einschneidenden Erfahrungen gemacht: So wenig Menschen sind seit 2015 in den ersten 34 Wochen des Jahres noch nie gestorben. Von einer noch tödlicheren vierten Corona-Welle ist bei den absoluten Todesfallzahlen nichts zu erkennen, im Gegenteil die Untersterblichkeit hält 2021 an. Trotzdem verschärft der Bundesrat mit erweiterten Massnahmen den Impfzwang.

 

 

Die absoluten Todesfälle, d.h. alle in der Schweiz registrierten Todesfälle (ohne, mit oder im Zusammenhang mit Corona), geben ein verlässliches Bild davon, wie gross die Todesgefahr ist, die von Corona und Mutanten ausgeht. Hier die jüngsten vom Bundesamt für Statistik publizierten, von uns addierten Angaben für den Zeitraum 29. Dezember 2020 bis 29. August 2021:

 

2021: 43’512

 

2020: 44’887

 

2019: 44’420

 

2018: 44’183

 

2017: 43’693

 

2016: 41’663

 

2015: 45’598

 

Fazit: Nichts Neues. Die Untersterblichkeit bei den absoluten Todesfällen hält 2021 an. Die Untersterblichkeit ist bei den drei Altersgruppen 0-19, 20-39 und 40 bis 64 besonders ausgeprägt. Gleichzeitig ist in diesen Altersgruppen die Impfquote weiterhin am niedrigsten.

 

Aufgelistet in Altersgruppen:

 

0 bis 19 Jahre

 

2021: 276 absolute Todesfälle; 2020: 315; 2019: 304; 2018: 312: 2017: 304; 2016: 312 und 2015: 340.

 

Fazit: Am wenigsten absolute Todesfälle seit 2015.

 

20 bis 39 Jahre

 

2021: 488 absolute Todesfälle; 2020: 564; 2019: 524; 2018: 535; 2017: 543; 2016: 550 und 2015: 550.

 

Fazit: Am wenigsten absolute Todesfälle seit 2015.

 

 

 

40 bis 64 Jahre

 

2021: 4'574 absolute Todesfälle; 2020: 4'688; 2019: 4'622; 2018: 4'846; 2017: 4'705; 2016: 4'728 und 2015: 5'046.

 

Fazit: Am wenigsten absolute Todesfälle seit 2015.

 

 

 

65 bis 79 Jahre

 

2021: 11'207 absolute Todesfälle; 2020: 11'122; 2019: 11'135; 2018: 10'987; 2017: 10'784; 2016: 10'359 und 2015: 11'175.

 

Fazit: Trotz der mit der höchsten Impfquote weist diese Altersgruppe keine Untersterblichkeit, sondern mit am meisten absolute Todesfälle seit 2015 aus.

 

 

 

80 und mehr Jahre

 

2021: 26'967 absolute Todesfälle; 2020: 28'198; 2019: 27'835; 2018: 27'503; 2017: 27'357; 2016: 25'714 und 2015: 28'487.

 

Fazit: Im Jahr der schweren Grippe 2015 gab es bis Woche 34 rund 2'000 absolute Todesfälle mehr als 2021, ohne dass staatlich garantierte Freiheitsrechte eingeschränkt wurden.

CF