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7-Jahres-Vergleich: Die Fakten spielen Impf-«Turbo» nicht in die Karten

 

Während die Experten der Taskforce weiter an der Dramatisierungsspirale drehen, zeigt die Statistik der absoluten Todesfälle (ohne, mit oder im Zusammenhang mit dem Corona-Virus Verstorbene) nach 32 Wochen 2021: So wenig absolute Todesfälle gab es seit vielen Jahren nicht mehr. Die seit 28 Wochen belegbare Untersterblichkeit dauert an.

 

 

Hier die Vergleichszahlen der absoluten Todesfälle für den Zeitraum 29. Dezember 2020 bis 15. August 2021 für die Jahre 2015 bis 2021, wie sie das Bundesamt für Statistik wöchentlich veröffentlicht:

 

 

 

2021: 41’065

 

2020: 42’438

 

2019: 41’963

 

2018: 41’851

 

2017: 41’358

 

2016: 39’366

 

2015: 43’251

 

Fazit: Unschwer zu erkennen ist in diesen absoluten Todesfallzahlen, wie gefährlich die schwere Grippe 2015 war, ergänzt von einem Hitzesommer mit etwa 500 Toten. Festzustellen ist auch, dass sich Covid-19 im vergangenen Jahr zu diesem Zeitpunkt noch keineswegs gross von schweren Grippejahr 2015 unterschied, im Gegenteil. Der grosse Unterschied von beschränkter Dauer zeigte sich erst ab Mitte Oktober 2020 und dauerte bis Ende Januar 2021. Seither zeigt das Total der absoluten Todesfälle in der Schweiz eine Untersterblichkeit. Von den zu Beginn der Pandemie prognostizierten 50'000 Toten spricht inzwischen niemand mehr, stattdessen ist jetzt die Zahl der Spitalbetten im Fokus, gegen deren Verknappung dringlich der Impf-"Turbo" (so der Taskforce-Vize) angeworfen werden soll. Wenig erwähnt wird, dass dieser da und dort eventuell entstehende Mangel auftreten könnte, weil nicht länger haltbar schien, für die angeblich immer gefährlicher, mithin tödlicher werdenden Covid-Mutanten ohne Not zu viele Spitalbetten freizuhalten.

 

Aufgelistet in Altersgruppen:

 

0 bis 19 Jahre

 

2021: 263 absolute Todesfälle; 2020: 301; 2019: 281; 2018: 301; 2017: 287; 2016: 293; 2015: 318.

 

Fazit: Die vorliegenden absoluten Todesfallzahlen liefern nach wie vor keine Begründung, diese Altersgruppe ab 12 Jahren in die Impfkampagne einzubeziehen.

 

 

 

20 bis 39 Jahre

 

2021: 459 absolute Todesfälle; 2020: 528; 2019: 495; 2018: 509; 2017: 500; 2016: 527; 2015: 519.

 

Fazit: 2021 verzeichnet die tiefsten Todesfallzahlen in dieser Altersgruppe, in der bisher mit am wenigsten Personen geimpft worden sind. Alarmierende Hinweise, wonach sich neuerdings vermehrt Vertreter dieser Altersgruppe anstecken würden und mit ungewissem Ausgang in Spitalpflege gebracht werden müssten, scheinen zumindest was die allfällige Todesfolge zu dramatisch gezeichnet.

 

40 bis 64 Jahre

 

2021: 4'289 absolute Todesfälle; 2020: 4'421; 2019: 4'304; 2018: 4'567; 2017: 4'415; 2016: 4'478; 2015: 4'763.

 

Fazit: In dieser Altersgruppe mit einem – wie die Altersgruppe 20 bis 29 Jahre - hohen Anteil an nicht geimpften Personen gibt es 2021 deutlich weniger absolute Todesfälle als in allen anderen Jahren seit 2015.

 

 

 

65 bis 79 Jahre

 

2021: 10'572 absolute Todesfälle; 2020: 10'525; 2019: 10'514; 2018: 10'381; 2017: 10'212; 2016: 9'794; 2015: 10'573.

 

Fazit: In dieser Altersgruppe, in der die Impfung mit am stärksten fortgeschritten, fällt paradoxerweise auf, dass es leicht mehr absolute Todesfälle gibt als in den meisten anderen Jahren bis zu diesem Zeitpunkt.

 

 

 

80 Jahre und älter

 

2021: 25'482 absolute Todesfälle; 2020: 26'663; 2019: 26'372; 2018: 26'093; 2017: 25'944; 2016: 24’274, 2015: 27'388.

 

Fazit: Seit 28 Wochen sterben in dieser Altersgruppe oft weniger Menschen pro Woche als in dieser Zeitspanne in den Jahren seit 2015.

 

CF