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Grippe/Covid-19: Ist die Angstmacherei der Medien berechtigt?

Seit Beginn der Pandemie sind in der Schweiz und in Liechtenstein laut Angaben des Bundesamts für Gesundheit in diesem Jahr (2020) offiziell 182 303 Personen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, 2202 Infizierte sind gestorben (3. November 2020).

 

Zum Vergleich (über die Verhältnismässigkeit der getroffenen Massnahmen): Die starke Grippewelle im Frühjahr 2015 hat etwa 2500 Todesfälle (bei runde 200'000 registrierten Grippe-Fällen) und die Hitzewelle im Juli etwa 500 Todesfälle zusätzlich zur normalerweise erwarteten Zahl bewirkt (macht rund 3000, CF). Ausserdem sterben jedes Jahr infolge der zunehmenden Zahl alter Menschen in der Schweiz etwa 500 Personen mehr. (Publikationen des BFS vom 29. Juni 2017 und vom 30. August 2017). (3.11.20, CF)

 

Mit oder ohne Covid-19-Erkrankung: Gemäss Budesamt für Statistik sind in diesem Jahr bis zum 8. November 59'357 Menschen gestorben, im grossen Grippenjahr 2015 waren es zu diesem Zeitpunkt 58'708. Das sind 649 weniger als dieses Jahr. Zwischen 2015 und 2020 hat sich die Bevölkerung der Schweiz um rund 300'000 vergrössert. (23.11.20, CF)

 

Stand Woche 46 (24. November 2020) sind in den letzten sechs Jahren in der Schweiz gemäss Bundesamt für Statistik (BfS) gestorben: 61'141 Personen (2020), 59’494 (2019), 58'871 (2018), 59'575 (2017), 56'495 (2016) und 59'907 (2015). Aus den 2020er Zahlen lässt sich die mutmassliche Übersterblichkeit wegen Covid-19 im Vergleich zu einem normalen Jahr mehr oder weniger exakt ablesen, mithin aber auch die Verhältnismässigkeit der in diesem Jahr getroffenen Massnahmen abwägen. (CF, 25.11.2020)

 

 

CF