· 

Es bleibt dabei: 2021 trotz Covid-19 mit den tiefsten absoluten Todesfallzahlen seit 2015

 

Für den Zeitraum 29. Dezember 2020 bis 20. Juni 2021, mithin die ersten 24 Wochen dieses Jahres, gilt im Vergleich: In den letzten sieben Jahren (2015 bis 2021) gab es mit Ausnahme von 2016 nie weniger absolute Todesfälle als in diesem Jahr, trotz Covid-19 und den hinzu gekommenen, angeblich noch gefährlicheren Mutanten (Mutanten gibt es im übrigen Jahr für Jahr bei jeder Grippe). Besonders deutliche Unterschiede zeigten sich jeweils und ohne Unterbruch ab der fünften Woche, hier inklusive 2016: In jedem einzelnen Jahr starben zwischen dem 1. Februar und 20. Juni mehr Menschen als 2021. Diese Feststellung gilt für alle Altersgruppen – bis 19 Jahre, 20 bis 39 Jahre, 40 bis 64 Jahre, 65 bis 79 Jahre, 80 Jahre und älter.

 

 

Neben den Zahlen, die im Zusammenhang mit Corona offiziell und letztlich ohne überprüfbare Quellenangabe veröffentlicht werden, ist die Zahl der absoluten Todesfälle, die das Bundesamt für Statistik wöchentlich publiziert, die verlässlichste. Sie umfasst alle Todesfälle, also alle an, im Zusammenhang mit oder ohne Covid-19 Verstorbenen, soweit die Todesursache überhaupt so klar zugewiesen werden kann. Aufgrund der vorliegenden Zahlen muss die Frage erlaubt sein, ob die Intensivbetten-Reservierung für Covid-19-Patienten gerechtfertigt war (mit dem Ergebnis, dass viele Operationen zurückgestellt werden mussten). Und ganz allgemein darf man sich fragen, weshalb Wirtschaft und Politik die massive Einschränkung der bürgerlichen Freiheitsrechte seit Anfang Februar (!) mitgetragen haben.

 

Hier die Vergleichszahlen der absoluten Todesfälle in den ersten 24 Wochen für die Jahre 2015 bis 2021:

 

2021: 30’635 absolute Todesfälle

 

 

 

2020: 33’033 (2’398 absolute Todesfälle mehr als 2021)

 

 

 

2019: 32’077 (1'442 mehr)

 

 

 

2018: 32’382 (1'747 mehr)

 

 

 

2017: 32’180 (1'545 mehr)

 

 

 

2016: 30’022 (insgesamt 613 absolute Todesfälle weniger als 2021, aber: total 1’134absolute Todesfälle mehr in den letzten 20 Wochen dieses Jahres)

 

 

 

2015: 33’507 (2'872 absolute Todesfälle mehr als 2021 – zur Erinnerung: 2015 war ein sehr schweres Grippejahr und die Schweiz zählte etwa 400'000 Einwohner weniger als heute.

 

Aufgelistet nach Altersgruppen:

 

 

 

0 bis 19 Jahre

 

2021: 206 absolute Todesfälle, 2020: 228; 2019: 195; 2018: 232; 2017: 210; 2016: 205 und 2015: 237.

 

 

 

20 bis 39 Jahre

 

2021: 329 absolute Todesfälle; 2020: 403; 2019: 410; 2018: 269; 2017: 245; 2016: 233 und 2015: 385.

 

 

 

40 bis 64 Jahre

 

2021: 3’185 absolute Todesfälle; 2020: 3’510; 2019: 3’215; 2018: 3’454; 2017: 3’372; 2016: 3’343 und 2015: 3’529.

 

 

 

65 bis 79 Jahre

 

2021: 7’345 absolute Todesfälle; 2020: 8’144; 2019: 8’040; 2018: 7’922; 2017: 7’552; 2016: 7’431 und 2015: 8’076.

 

 

 

80 Jahre und älter

 

2021: 19’596 absolute Todesfälle; 2020: 20’953; 2019: 21’387; 2018: 20’401; 2017: 20’429; 2016: 18’648 und 2015: 21’223.

 

 

 

Fazit: Unverdrossen haben die Medien auch in den letzten 20 Wochen die Lage ständig dramatisiert, obschon sich seit Anfang Februar klar zeigte, dass dazu keine Veranlassung bestand. Bis heute lesen sich zahlreiche Berichte selbst in den grossen Medien wie Publi-Reportagen. Von einer vierten Gewalt, die die offiziellen Verlautbarungen kritisch hinterfragt, war bis jetzt über weite Strecken nichts zu spüren.

 

 

 

CF